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Jungen Union Betzdorf

 


 

 

Ergebnisse:

1. FC Phoenix

2. Standard Schüttich

3. RSC Betzdorf

4. Regenbogenponys

5. El Classico

6. Thekenmannschaft (Gaststätte zum Stadion)

7. Lokomotive Bodenseifen

 

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8. TaktiklosKonzept-Foto

Unser Antrag Viktoriastraße für alle zum Lesen und weiterverteilen: Am Ende der Seit im PDF-Format!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neuer Vorstand:

 

Neues Team- alte Stärke

 

Junge Union in der Verbandsgemeinde neu aufgestellt- Simon Bäumer neuer Vorsitzender

 

Bei der Mitgliederversammlung des JU (Junge Union) Gemeindeverbandes Betzdorf vergangenen Samstag waren Euphorie und Tatendrang der anwesenden die treibende Kraft. Der scheidende Vorsitzende Malte Kilian blickte auf eine dreijährige Erfolgsgeschichte zurück. Mit den 2 Budenzauber-Fußballturnieren habe man über 500 Leute erreicht. Es gab Informationsveranstaltungen zur Europapolitik. Der größte Erfolg war die eigene Ausstellung zum 60. Jährigen Geburtstag des Grundegesetzes in der Stadtbücherei. Im letzten Wahlkampf bot man eine Cocktailparty an. „Wir sind ein junges Team, das viel geleistet hat.“, lobte Kilian seine Mitstreiter. Der anwesende CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Johannes Speicher lobte ebenfalls die Zusammenarbeit mit der CDU. Fast alle JU-Mitglieder hatten einen aussichtsreichen Platz auf den Listen zur Kommunalwahl 2009. Die meisten sind seit dem Ratsmitglieder in den Ortsgemeinden und im Verbandsgemeinderat.

Kilian, der kürzlich zum JU- Kreisvorsitzenden gewählt worden war, gab das Zepter an Simon Bäumer. Der 2. Vorsitzende der CDU Stadt Betzdorf wird als JU-Vorsitzender eine noch engere Verknüpfung zur Mutterpartei suchen. „Wir wollen kritisch und konstruktiv die christlich-konservative Politik in Betzdorf weiter vorantreiben. Das Fundament wurde gelegt, jetzt wird zusammen gebaut!“, so Bäumer. Das große Ziel bis 2014 soll ein Politikwechsel nach den Kommunalwahlen sein. Betzdorf brauche einen Richtungswechsel. Es laufe einiges richtig in Betzdorf aber auch vieles falsch, daran müsse gearbeitet werden. Zusammen mit der CDU soll das angegriffen werden. Präsenz und Aufklärung über die aktuelle Lage stehe in der nahen Zukunft auf dem Plan.

Das neue Vorstands-Team Bäumers besteht aus bewährten Kräften mit einiger Erfahrung sowie neuen, politisch unbeschriebenen Blättern. Stellvertretender Vorsitzende ist Michael Mies. Kassierer wird Malte Kilian, der damit natürlich dem Team treu bleibt und mit seiner Erfahrung hilft wo er kann. Als Beisitzer fungieren Justus Brühl, Malina Mockenhaupt, Alexander von Hövel und Christian Schlosser.

 

 

 

 

Betzdorfer Schulpolitik gelebt:

 

"Unsere Region lebt von gut ausgebildeten Schülern"

 

CDU Betzdorf besuchte die Bertha-von-Suttner-Realschule Plus Betzdorf

 

Unter den Augen von Landrat Michael Lieber stellte das Schulleitungsteam der Bertha-von-Suttner-Realschule Plus (BvS) der Stadtratsfraktion und dem Orts- und Gemeindeverbandsvorstand der CDU in Betzdorf die neue Schulform vor. Dabei wurde vor allem deutlich, dass der Schulstandort Betzdorf mit dieser neuen Schulart breit aufgestellt ist und wettbewerbsfähig bleibt, damit Schüler nicht über die Kreisgrenzen abwandern.

 

Schulleiterin Doris John erklärte zu Beginn, dass man die neue Schulform Realschule Plus entwickeln und gestalten müsse. Die alten Strukturen seien passé, nun gelte es an Inhalten zu arbeiten. Die neuen Gremien arbeiteten effektiv und gut zusammen. Es ginge nun um Vertrauensbildung in der Bevölkerung. Denn Leitbilder und Qualitätsprogramme müssten gelebt werden und das hinge an jedem einzelnen. „Wir blicken optimistisch in die Zukunft.", erklärte John. Bei dem Gebäude am Standort Bühl sei zwar einiges getan und viel investiert worden (z.B. Brandschutz, neue Klassenräume), aber es sei noch einiges nötig, um die Attraktivität des Gebäudes noch zu steigern.  In diesem Punkt werde z.B. das Lehrerzimmer demnächst neu gestaltet und an die Herausforderungen einer Ganztagsschule angepasst. Die noch herrschende Verunsicherung gegenüber der neuen Schulform müsse abgebaut werden. Die Realschule Plus habe Zukunft und Potential und soll den Schülern eine Heimat werden. Auch müsse wieder ein Umdenken der gesamten Gesellschaft erfolgen: Nicht jeder brauche Abitur. „Wir brauchen junge Handwerker und Meister.", so John. Was nütze jemandem ein architektonisch ausgefeiltes Bauprojekt, wenn die Leute fehlen, die es bauen? Mit einer breit gefächerten Image-Kampagne soll diesem Trend zumindest in Betzdorf entgegengesetzt werden.

 

Konrektor Andreas Glöckner stellte das neue Schulkonzept vor. Nach einer gemeinsamen Orientierungsstufe in den Klassen 5 und 6 folgt einer Trennung der Schüler nach Leistungsstand. Die neue kooperative Realschule teilt sich in der Klasse 7 in eine qualifizierte Sekundarstufe I (vergleichbar mit dem ehemaligen Realschulzweig) und einem „Bildungsgang Berufsreife". Großer Vorteil gegenüber dem alten Standard sei die große Durchlässigkeit. Schüler würden halbjährlich beurteilt und erhielten die Chance, kurzfristig und den Leistungen entsprechend, den Schulzweig zu wechseln ohne dafür die Schule zu wechseln. Neu sei auch das Wahlpflichtfach, ein viertes vom Schüler selbst gewähltes Hauptfach. Auch dort wird auf Potentiale und Entwicklungsmöglichkeiten der Schüler schneller reagiert als bislang.  Nach einem Abschluss an der BvS kommt die enge Kooperation mit den weiterführenden Schulen im Kreis Altenkirchen zu tragen. „Wir wollen unsere Schüler im Kreis halten", betonte Andreas Glöckner. Deshalb sei es auch wichtig,  enge Kooperationen mit den ansässigen Vereinen und Körperschaften einzugehen. Dort sprach John vor allen Dingen den BGV, die VHS, das Altenzentrum und weitere an. Nur so könne neben beruflicher Bindung auch die kulturelle Bindung an die Region festgemacht werden. Schule müsse Lebens- und Kulturort sein.

 

Die neue fünfte Klasse übertraf die Erwartungen von allen. „Wir haben Anmeldungen von 16 verschiedenen Grundschulen. Das ist neu.", so die pädagogische Koordinatorin der Orientierungsstufe, Renate Himmrich-Kilian. Nicht zuletzt der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund macht die Heterogenität der Schülerschaft deutlich. Mit zahlreichen Fortbildungen zu diesem Thema und neuen Konzepten zur Elternpartizipation macht sich das Schulteam fit für diese Herausforderung. Dort ist z.B. das Projekt „Mama lernt mit" ein integrativer Schritt, bei dem Eltern mit ihrem Kind Kurse belegen, z.B. Deutsch als Zweite Sprache. Zudem ist die BvS mit einer modernen Schulbibliothek gut aufgestellt um z.B. die Lesekompetenz massiv zu fördern.

 

Peter Meinung, 2. Konrektor und Berufskoordinator der BvS, betonte, die Realschule Plus sei vom Konzept her gut und richtig. Das zentrale Plus sei die Berufsorientierung. „Deshalb sind wir eng vernetzt mit der heimischen Wirtschaft, mit den Betrieben.", so Meinung. Man müsse die Kompetenzen der Schüler rechtzeitig erkennen, fördern und fordern. Das gelingt uns wenn wir nach außen gehen mit Praktika, Betriebserkundungen und Praxistagen. Es seien bereits einige Verträge mit Unternehmen abgeschlossen, weitere würden folgen.

 

Landrat Lieber betonte die Investitionen des Kreises in die Schulen. Die Hauptbereiche, wo Geld rein flösse, seien die Infrastruktur und die Schulen des Kreises. Gerade bei den Schulen wolle der Kreis inklusive Zuschüsse des Landes in den nächsten Jahren 16-18 Millionen Euro investieren, um so den Wettbewerbsvorsprung gegenüber benachbarten Regionen zu stärken. Lieber sicherte der Schulleitung aber zu, dass man alles dafür tun werde, die Qualität der Schule weiter zu fördern und die Attraktivität noch mehr zu steigern.

Der 1. Abgeordnete der Verbandsgemeinde, Bernd Rödder, einst selbst Schulleiter an der ehemaligen Dualen Oberschule, sprach von einer sehr erfreulichen Entwicklung. „Man sieht, dass die Schulleitung mit Herzblut diese Schule entwickelt. Das positive Konzept wird auf die Bevölkerung überschwappen.", so Rödder. Alle Anwesenden sprachen dem Schulleitungsteam Lob und Anerkennung für ihre Arbeit aus. „Die CDU wird alles tun, um dieses großartige Konzept zu unterstützen. Man soll merken, dass die guten Schulen in Betzdorf sind und ein Weggang aus der Region keine qualitative Verbesserung bringt.", so der 2. Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Betzdorf und JUler, Simon Bäumer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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